Interview mit dem neuen Champion

RRN:MaSSa, der neugeborene Champion. Wie fühlen sie sich nach dieser langen Saison,
die ja auch noch nicht vorbei ist?

RR MaSSa:Ganz gut eigentlich, ich konnte einige Rally´s gewinnen, was zeigt das ich nicht unverdient Champion geworden bin. Ehrlich gesagt bin ich froh das es vorbei ist, da ich doch lieber auf Asphalt fahre, als auf Dirt Strecken.

RRN:In England nochmal alles geben oder lieber die Nerven schonen
für das am selben Wochenende stattfindende Rennen des Summercups?

RR MaSSa:Ich werde mich wohl mehr auf das Summercup Rennen vorbeireiten, da es einfach wichtiger ist, wichtig für Roots Rock Racing. Aber ich werde auch für die England Rally trainieren und wie immer versuchen zu gewinnen.


RRN:Nach dem ersten Tag der Rally noch fünfter. Als dritter abgeschlossen.
Ein Ergebnis mit dem man durchaus zufrieden sein kann?

RR MaSSa:Ja, ich hatte doch recht viele Fehler in meinen Runden, so kann ich eigentlich durchaus zufrieden mit dem dritten Platz sein.

RRN:Währrend den verschiedenen Durchläufen; denkt man da nur an diese Runde
oder ist Ihnen ganz bewusst: "Ich habe die Chance alles klar zu machen"?

RR MaSSa:Nein man versucht doch immer so gut wie möglich zu fahren und alles zu geben. Klar ist man immer heimlich am rechnen für die WM, aber man will doch das beste aus der Sache machen und das Rennen gewinnen. Ich wollte eigentlich auch siegen, aber ich hatte ein paar dicke Fehler drin daher war es nicht möglich um den Sieg mitzufahren.

RRN:4 Ausfälle für Teamkollege Monty. Hat das einen Einfluss auf sie oder das Team?

RR MaSSa:Naja mir wäre es wirklich lieber wenn er dabei wäre und für das Team wichtige Punkte holt. Aber ich denke er wird in England dabei sein damit wir die Teamwertung klar machen können. Er schlägt sich richtig gut, immerhin hat er die Rally Australien gewonnen.

RRN:Braucht es viel Training um solche Leistungen zu erbringen?

RR MaSSa:Die länge des Trainings ist von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich. Manche Fahrer wie z.b. Kosmic brauchen nicht lange um die Strecke zu verstehen und um eine Top-Zeit zu fahren. Man muss im Training eben herausfinden, wo man am besten bremsen sollte oder wo vom Gas gehen reicht. Oder wie man springen muss um die nächste Kurve gut zu erwischen oder beim Landen einen Geschwindigkeitsverlust zu vermeiden. Um all diese Dinge müssen wir Rennfahrer uns Gedanken machen um letztendlich die optimale Runde zu erwischen. Sich nur Gedanken drüber zu machen reicht ja aber nicht, man muss es auch auf der Strecke hinbekommen und man sollte am besten so lange fahren bis man denkt "so schneller kann ich nicht". Dadurch wird man auch immer besser und wird vom fahren her immer sicherer. Dafür muss man allerdings auch den nötigen Ehrgeiz besitzen.

RRN:Vielen Dank, das sie sich die Zeit für uns genommen haben und viel Erfolg in der Zukunft.